Gedächtnisverlust muss nicht immer Alzheimer bedeuten

Wenn Menschen Gedächtnisprobleme oder Verwirrung bei sich selbst oder ihren Angehörigen feststellen, befürchten sie oft das Schlimmste – die Alzheimer-Krankheit. Aber nicht alle Gedächtnisprobleme bedeuten Demenz. Verschiedene andere Erkrankungen verursachen ähnliche Symptome, sind aber leichter zu behandeln. Betreuer und Familien sollten wachsam bleiben und alle Möglichkeiten ausloten, bevor sie voreilige Schlüsse ziehen.

1. Depressionen können wie die Alzheimer-Krankheit aussehen

Ältere Menschen mit Depressionen können vergesslich, desorientiert oder zurückgezogen erscheinen. Dieser Zustand wird manchmal als „Pseudodemenz“ bezeichnet. Die Betroffenen haben möglicherweise Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen oder sich an Namen und Daten zu erinnern. Anders als bei der Alzheimer-Krankheit kann sich der depressionsbedingte Gedächtnisverlust mit der richtigen Behandlung verbessern. Eine Therapie, Medikamente oder sogar verstärkte soziale Kontakte können zu einer schnellen Besserung führen.

2. Schilddrüsenprobleme beeinträchtigen die Gehirnfunktion

Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) verlangsamt den Körper. Dies gilt auch für die Funktion des Gehirns. Menschen können sich müde, vergesslich oder geistig benebelt fühlen. Diese Symptome treten oft schleichend auf und können mit den frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit verwechselt werden. Ein einfacher Bluttest kann Schilddrüsenprobleme aufdecken. Mit den richtigen Medikamenten erholen sich die meisten Menschen vollständig und fühlen sich wieder klarer.

3. Vitamin B12-Mangel kann rückgängig gemacht werden

Der Körper braucht Vitamin B12, um das Gehirn und die Nerven gesund zu erhalten. Ein niedriger Spiegel kann zu Verwirrung, Stimmungsschwankungen und Gedächtnisverlust führen. Ältere Menschen sind einem höheren Risiko ausgesetzt, da der Körper mit zunehmendem Alter weniger B12 aufnimmt. Auch strenge Vegetarier oder Menschen mit bestimmten Magenbeschwerden können einen Mangel an diesem Vitamin haben. Ein B12-Mangel lässt sich leicht feststellen und oft mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Injektionen behandeln.

4. harnwegsinfektionen verursachen Verwirrung bei Senioren

Harnwegsinfektionen sind bei älteren Menschen häufig. Viele Menschen wissen nicht, dass eine Harnwegsinfektion zu plötzlicher Verwirrung, Unruhe und Gedächtnisverlust führen kann – insbesondere bei Menschen mit einem schwächeren Immunsystem. Diese Symptome können auch ohne typische Beschwerden wie Schmerzen oder Fieber auftreten. Glücklicherweise beseitigen Antibiotika die Infektion oft innerhalb weniger Tage und die geistige Klarheit kehrt zurück.

Frühzeitige Tests sind von großer Bedeutung

Eine professionelle Untersuchung ist entscheidend. Viele behandelbare Krankheiten verschlimmern sich, wenn sie ignoriert werden. Je eher Sie die wahre Ursache herausfinden, desto schneller kann es Ihrem Angehörigen besser gehen. Betreuer sollten dazu ermutigen, bei den ersten Anzeichen einer Verschlechterung des psychischen Zustands einen Arzt aufzusuchen. Dies schützt die Gesundheit des Senioren und entlastet die gesamte Familie.

Bei Atena wissen wir, wie beängstigend Gedächtnisverlust sein kann. Unsere erfahrenen Betreuer verstehen die Symptome und gehen mit Sorgfalt und Aufmerksamkeit auf sie ein. Wir bringen Familien mit Fachleuten zusammen, die wissen, wenn etwas „nicht funktioniert“ und schnell handeln. Ganz gleich, ob Ihr Angehöriger an Alzheimer oder an einer behandelbaren Krankheit leidet, unsere Mitarbeiter sorgen für Seelenfrieden und eine hervorragende Betreuung. Kontaktieren Sie Atena und lassen Sie uns Ihnen helfen, die Unterstützung zu finden, die Sie brauchen.