Sie beschlossen, ins Ausland zu reisen und ältere Menschen in ihren Häusern zu pflegen. Wie sieht ein Tag für Betreuungskräfte aus, wie viel Freizeit haben sie und wann gehen sie nach Hause? In unserem neuesten Blog finden Sie nützliche Informationen über diese Arbeit.

Betreuungskräfte können ein gutes Einkommen erzielen, die Sprache lernen und Erfahrungen sammeln. Im vorigen Blog konnten Sie lesen, für wen dieser Beruf geeignet ist. Heute schauen wir uns genauer an, wie der Tag einer Betreuungskraft aussieht und was sie in ihrer Freizeit macht.

Wo und für wie lange

Die Vermittlungsagentur Atena schickt ihre Beträuungskräfte nach Österreich, Deutschland, in die Schweiz, nach England und in die Niederlande, und in jedem Land sind die Kunden an unterschiedliche Turnuslänge gewöhnt. Während die Betreuungskräfte in Österreich für zwei bis drei Wochen arbeiten, reisen sie für längere Zeit nach Deutschland und in die Niederlande. Sie bleiben zwischen einem und drei Monaten bei den Senioren. England ist in dieser Hinsicht flexibel, und eine Betreuungskraft kann für kürzere oder längere Zeit arbeiten.

Die Betreuer können sich an die Mitarbeiter von Atena wenden, die 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar sind.

Tägliches Programm und freie Zeit

Die Betreuungskraft ist die Person, mit der die Senioren ihren Tag beginnen und beenden, weshalb diese Tätigkeit auch als 24-Stunden-Betreuung bezeichnet wird. „Die Betreuerin und der Senior frühstücken und trinken gemeinsam Tee, sehen fern oder gehen spazieren“, beschreibt Michaela Šarníková von der Vermittlungsagentur Atena. Sie spielen Spiele, trinken Kaffee, machen aber auch Sport, wenn es der Gesundheitszustand der Senioren erfordert. „Eine Betreuungskraft könnte also als Gesundheitshelferin und Begleiterin in einem definiert werden“, sagt der Personalleiter.
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Wie viel freie Zeit eine Betreuungskraft hat, hängt von der jeweiligen Familie ab. Manche Senioren gehen tagsüber in ein Tageszentrum, und während dieser Zeit nimmt sich die Betreuungskraft Zeit für sich selbst. Bei manchen Senioren kommen die Angehörigen für einen Tag zu ihnen oder bringen sie zu sich nach Hause, so dass die Betreuungskraft den ganzen Tag über frei hat. Neben ihrer Arbeit lernen die Betreuungskräfte auch das Land kennen, das zu ihrer vorübergehenden Heimat geworden ist. Einige gehen auf Reisen und zum Einkaufen, andere ziehen es vor, sich zu Hause zu entspannen.

Welche Erfahrungen haben sie?

Agata, die sich um eine ältere Dame in den Niederlanden kümmert, hat zum Beispiel von Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr frei. „Die Dame verbringt diese Zeit im Seniorenzentrum, damit ich kochen, Wäsche waschen, einkaufen oder einen Ausflug nach Amsterdam machen kann“, sagt sie. Catherine hat mit ihrer Familie vereinbart, dass sie unter der Woche 14 Stunden frei hat. „Sie hatten bereits eine solche Routine, und sie passte zu mir. Und was tue ich, wenn ich frei habe? Ich gehe einkaufen oder im Park spazieren. Mariana hat jeden Tag fünf Stunden Zeit für sich, und da sie gerne handwerklich arbeitet, verbringt sie ihre Freizeit meist zu Hause. „Ich stricke, stelle Schmuck her, rede mit meiner Familie oder lese Bücher. Zuerst boten sie mir einen freien Tag an, aber so war es mir lieber. Wir hatten keine Probleme, zuzustimmen, weil die Familie sehr unterstützend ist“, beschreibt sie.

Hilfe beim Start und am Telefon

Der Beruf der Betreuungskraft ist oft eine Herausforderung für Menschen, die sich etwas dazuverdienen wollen. Die Agentur ist ein starker Partner, der sie in der Anfangsphase finanziell unterstützen kann. „Wenn jemand zum Beispiel kein Geld hat, um ins Ausland zu reisen, übernehmen wir die Kosten dafür“, erklärt Michaela Šarníková, Manager in Atena. „Wir werden ihm ein Ticket kaufen, die Bedingungen aushandeln und einen Arbeitsvertrag vorbereiten. Darüber hinaus kann sich jede Betreuungskraft telefonisch mit uns in Verbindung setzen und uns bei jedem Problem kontaktieren.“
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Die Agentur stellt diese Leistungen nicht in Rechnung, sondern übernimmt sie für ihre Mitarbeiter im Rahmen ihres Arbeitsvertrags. Die einzige Ausnahme ist Österreich, wo Betreuungskräfte mit einem österreichischen Gewerbeschein arbeiten und daher nicht von einer Agentur beschäftigt werden. „In anderen Ländern haben die Betreuer einen Vertrag mit uns, so dass wir alle Verpflichtungen des Arbeitgebers erfüllen, einschließlich der Zahlung von Kranken- und Sozialversicherungsbeiträgen“, ergänzt Michaela Šarníková von der Agentur Atena.